ÜBER MICH

Passionierter Vater, FührungskäfteCoach, New Worker, Fahrrad-Freak, Schlagzeuger

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Ich bin David Polte. 

Wer bin ich und wenn ja, wie viele? 

 

Also: Die Geschichte beginnt in der norddeutschen Provinz. Auf Bauernhöfen mit riesigen Landmaschinen, beim Mopped-Fahren oder Fahrräder schrauben. Ich habe dort eine traumhafte Kindheit verbracht und mein Vater hat mir und meinen beiden Brüdern gezeigt, wie man die Welt versteht, indem man sie erforscht.
Wir haben Drachen gebaut und sie endlos hoch Steigen lassen. 

Wir haben Lagerfeuer gemacht und Winnetou Filme nachgespielt. 

Wir haben den Rasen mit unseren Fahrrädern zu Matsch gefahren und später die Ohren unserer Eltern mit Schlagzeug und Gitarren zum Bersten gebracht. 

 

Nach der Schule ging es 2009 zum Studium der Philosophie und Kulturtheorie bei Peter Sloterdijk in Karlsruhe. Warum? Ich bin ein Rebell! Meine Lehrer rieten mir: Gutes Abi! Jetzt mach was draus. BWL, Jura oder Medizin. 

Pah. Das geht auch komplizierter dachte ich mir wählte Philosophie. Bei Peter Sloterdijk war ich allerdings bei einem Meister des Erfolgs. Und das als Philosoph!

Welcher andere Philosoph schreibst sonst ein Buch über Menschen mit "starker Vertikalspannung?" zu Deutsch: Menschen, die was erreichen wollen. 

 

Nach dem Studium ging es Ende 2013 nach Hamburg, weil meine Freundin ihr Medizinstudium begann. Hier kündigte sich meine Mission das erste mal an. Ich trat einen Nebenjob in der Väter gGmbH. an und fand so zu meinem Kollegen und Mentor Volker Baisch. Zunächst arbeitete ich jedoch als Verkäufer und Monteur im Fahrradgeschäft bike-factory.

Doch als unser erstes Kind im Bauch heranwuchs, wusste ich, dass die 13 Stunde Tage zu Ende gehen müssten. Ich arbeitet an 3 Tagen in der Woche von 7 bis 10.30 in meinem Nebenjob. Und von 11 bis 20.30 oder 21 Uhr im Fahrradgeschäft. Das konnte so nicht bleiben und im richtigen Moment wurde aus meinem Nebenjob eine Vollzeit-Stelle. Man oh man, was habe ich bei Väter gGmbH alles erlebt. Fast alle DAX-Konzerne hatten wir als Kunden. Die Bundeskanzlerin hat Volker Baisch eingeladen. Das Fernsehen war im Büro usw. usf. Social Entrepreneurship vom Feinsten. DANKE Volker!

 

Parallel fand ich beim Thinktank intrinsify.me eine gedankliche Heimat. Mein zweites Herzensthema wurde sichtbar. Leadership, Führung, Organisationsdesign. Oder platt: Warum bringt die Arbeit in manchen Firmen unendlich viel Spaß? Und ist in anderen total ätzend? Warum gibt es fantastische Führungspersönlichkeiten und solche, deren Unvermögen einen im Schlaf verfolgt? 

Und dann kam meine erste Auszeit. Und das kam so. Zum Assistenten der Geschäftsführung war ich nicht geboren. Zu sehr Rampensau, zu sehr Rebell. Volker Baisch und ich wussten das. Wir machten uns nichts vor. 
Und noch etwas war geschehen. Meine Tochter wuselte seit einem Jahr durch mein Leben. Und eines Tages traf es mich wie der Schlag. Ich saß im IKEA Wippstuhl im Wohnzimmer als ich begriff: Wenn ich will, dass meine Tochter in ihrem Leben ihrem Herzen folgt, muss ich das auch tun. Ich muss ihr durch mein Leben zeigen, dass das das Normalste der Welt ist. 

Also kündigte ich 1 Jahr im Voraus an, dass ich gehen würde. Schneller konnte ich nicht. Hatte zu viel Angst. Hatte keine Ahnung, was dann genau tun. Doch das wusste ich auch noch nicht, als der Tag gekommen war. Und schlimmer noch: Aus der Zeit nach dem Studium wusste ich, dass ich mit meinem Lebenslauf immer nur Absagen erhalte. Also habe ich die ausgetreten Pfade verlassen und keine einzige Bewerbung geschrieben. Ich habe darauf vertraut, dass es dennoch klappen würde, “Ohne Anschreiben und Lebenslauf zum Traumjob” zu kommen. (Für Details klicke auf den Link.)

Tja, und seit Januar 2018 war ich bei VORSPRUNGatwork. Ich war glücklich und richtig am Platz. Nach nur 3 Monaten wurde ich sogar in die Geschäftsleitung gewählt. Was sagt man dazu? Und dann folgten die intensivsten und schönsten Jahre meines Lebens. Doch ich hatte mir vor dem Start versprochen, selbstständig zu werden und wollte es bei VORSPRUNGatwork umsetzen. Meine Kollegen wollten es auch. Doch ich habe mich verzettelt. Ich habe es nicht hinbekommen. Deshalb habe ich mich entschieden, erneut ins Nichts zu springen und zu kündigen. 

 

Und wieder habe ich Angst. Klar. Doch nach meinem ersten Abenteuer weiß ich: Das wird was. NEUE WEGE GEHEN halten zwar andere für unmöglich. Doch das sind trotzdem WEGE auf denen ich GEHEN KANN. (wenn ich es mich traue.) Und als Coach für Führungskräfte mit kleinen Kindern kann ich mein ganzes Leben in die Waagschale werfen und meine Herzensthemen und Fähigkeiten für andere Väter nutzbar machen. Steve Jobs hatte schon recht in seiner Stanford Commencement Adress: You can online connect the dots looking backwards.

Und obwohl Selbstständigkeit allein eigentlich schwierig genug sein müsste, machen meine Familie und ich seit September 2020 unseren Traum einer Weltreise wahr. Durch unser zweites Kind bin ich 12 Monate in Elternzeit. OK. Corona hat aus der WELT-Reise eine EUROPA-Reise gemacht. Doch diese Zeilen schreibe ich jetzt in Portugal und es ist einfach fantastisch, unterwegs zu sein. 
Fantastisch toll und fantastisch schwierig. Mehr dazu unter REISE.

Jetzt habe ich Dir Viel über mich erzählt und frage mich: Was denkst Du jetzt! 
Deshalb schreibe mir doch Deine Gedanken auf 
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Ich freue mich, von Dir zu hören! 
Dein 
 



 

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